Unser lustiger Hühnerstall
#1

noch eine mener gesammelten katastrophen

in Ulrikes Leben oder Dry Chicken-Geschichten für die gute Laune zwischendurch 18.12.2009 22:49
von dry chicken • 53 Beiträge

angefangen hat dieser bericht mit einer andeutung von ralf im bulldogforum.

ich wollte erst gar nichts davon erzählen... aber dann haben die jungs angefangen zu raten.
was dabei rauskam war nu nicht unbedingt schmeichelhaft für mich...

pöööh...... was die mir alles zutrauen....... unglaublich

hier also der beitrag / die geschichte




na gut......

gid hat es.

und bevor hier weiter so charmante vermutungen angestellt werden.......

HIER NUN IN ALLER KÜRZE


ich wollte am mittwoch fahren.

zeitlich schon ein projekt. weil im moment ne menge überstunden angesagt sind.

ich also aus dem bett und ( nach meiner üblichen vorlaufzeit ) in meine brocken geklettert.

schicht für schicht. ...war ja schon etwas kälter.

am ende wär das michelinmännchen vor neid geplatzt.

den kaffeekonsum rechtzeitig runter gefahren
unterwegs pipi machen?? ....wäre nur noch mit nem katheter möglich.

gerade durch eine tür gehen ?.... neee .... passte auch nicht mehr. is ne kleine wohnung.

also quer durch meine räumlichkeiten.
alles egal..... nur nicht frieren

dann runter zum auto gewankt. normales laufen ist in den schichten auch nicht mehr möglich.
es passte alles ( gerade so eben ) hinters lenkrad.

unterwegs stellte sich dann so langsam die vorfreude ein........ endlich mal wieder fahren....

an der garage angekommen.... die dicke vom hauptständer gehievt. schlüssel rein, choke ganz raus ( sicher ist sicher ) und aufs schwarze knöpfchen gedrückt.

einmal ... zweimal......... "ooh bitte... tu das nicht. ich freu mich doch so "...... also noch ein drittes mal
( MIT NACHDRUCK )

nix........... nur das mausekino......... ansonsten totenstille.
kein husten, kein röcheln.... die lag offenbar schon im winterschlaf.

....das batterien im winter die weiße fahne raus halten können... wußte ich ja .... aber sooo garnichts??!.... hmmm

ich war ein bisschen gefrustet.... hatte mich dann aber recht schnell damit abgefunden... es sollte am nächsten tag ja noch trocken bleiben.

ich bin dann abends, nach dem dienst, mit dem defillibrator bewaffnet zur garage gefahren.

nu wird`s wirklich schei55e..... in der rechten ( in der meine dogge steht ) war die einzig vorhandene steckdose komplett zu gebaut.

pöööh..... ich geb ja nicht auf. mein ( von anderen leuten gefürchteter ) dickschädel brach durch.
im horoskop wird das gerne als zielstrebig oder ehrgeizig getarnt.
ich hab da ein einfaches wort für

STURHUHN

dann also am nächsten tag nochmal hin ( ich brauche jedes mal ne halbe stunde für den weg.... quer durch die innenstadt ) und die batterie ausgebaut.

na endlich....... dann, ....dann kann ich vielleicht doch noch fahren.
wenigstens bis zur nächsten tanke....... ich stell die d.i.c.k.e doch immer leer wech, sonst komme ich nicht über die kannte am boden....

der ladevorgang ( nun in meiner küche ) war bemerkenswert kurz.
fein, fein........ was so`n neues ladegerät alles kann.
es hat keine 10 min gedauert bis es auf " voll " umgesprungen ist.
tolle technik ( dachte ich )

der wetterbericht wird immer schlechter. meine stimmung ist da sehr anpassungsfähig und näherte sich gegen null.

ralf drohte mit seiner hilfsbereitschaft...... jetzt ....wo schon fast alles gelaufen ist!!
er sprach von einer neuen besseren batterie.
bei heini gibt es ja immer noch 20 %

"schon wieder? " ich hab in der vorwoche irgendwas zwischen 7 und 800 okken da gelassen......
es gibt doch noch ein leben nach dem hund.
schuhe..... zum beispiel.....

( immerhin wollte er sie diesmal nicht syncronisieren )



ich war ( wieder einen tag später ) etwas zu früh an der garage
( unglaublich aber wahr )

bereite ( wartend ) das ganze geraffel schon mal vor und stehe da, sinnierend, neben meiner kleinen dicken...

was für ein aufwandt ........ für "nur mal eben fahren."
was mache ich wenn es mal ernsthafte probleme gibt??

ich steh da....... frierend.....in gedanken versunken ... und mein blick fällt auf den lenker

irgendwas ist anders... sieht ja schon etwas merkwürdig aus....... "muß der rote schalter da so aussehen??"
mit dem unterbrochenen kreis nach unten??

oooh oooh....... haltung bewahren..... ich bin jetzt drei tage hin und her gegurkt wegen des umgelegten roten schalters??


wer war das??
finde ich wenigstens jemand dritten den ich dafür verantwortlich machen kann??

neee...... ich hab vorher ne schablone von der oberen gabelbrücke angefertigt ( für so`n teil ) das war ich wohl selber.....

ralf hat sich ernsthaft bemüht nicht all zu sehr zu lachen.
hmmm ...... es ist ihm nur mässig gelungen.



das mit dem fahren... hat sich jetzt ( angesichts der witterung ) erledigt.
hier schneit es mittlerweile .

so!! und wenn ich mir hier schon die blösse gebe ..... ich erwarte eure killschaltergeschichten......

ich weiß ....... das es sie gibt.....


beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen

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#2

RE: noch eine mener gesammelten katastrophen

in Ulrikes Leben oder Dry Chicken-Geschichten für die gute Laune zwischendurch 19.12.2009 15:24
von hessen-huhn (gelöscht)
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Du schreibst einfach toll und was ich besonders mag - Dein "Mut zur Lücke" und es auch noch zu Veröffentlichen!

LG Marga


Wenn Dir das Wasser bis zum Hals steht, lass den Kopf nicht hängen!!!!

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#3

RE: noch eine mener gesammelten katastrophen

in Ulrikes Leben oder Dry Chicken-Geschichten für die gute Laune zwischendurch 20.12.2009 12:55
von Zwerg - Huhn • 247 Beiträge



uahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh ich kann nicht mehr.

aber gaaaaaaaaaanz ehrlich mir ist das während der Fahrt passiert.
Im Eifer des Gefächts:

Hier meine Geschichte.

Unterwegs mit den Hühnern

Wir waren auf demWeg vom Biggegrill - Richtung Winterberg.

Auf einer leichten Steigung fuhr ein PKW im Halbschlaf den Hügel hoch.
Die Hühnchen vor mir haben das einzig Richtige gemacht....
Blinker an und dranvorbei

Ich fahre ja bekannter Weise als letzte (besser iss).
Natürlich wollte ich in nichts nachstehen und habe es den anderen nachgemacht.
Beim wieder einscheren machte mein weißes Roß schlagartig den Motor aus und rollte nur noch vor sich hin.
Ich glaube der Typ im Auto konnte meinen fragenden Blick durch den Helm sehen

Sie sagte auch nichts mehr / nur an der Batterie konnte es nicht liegen denn das Licht war an.
Ich habe aus Verzweiflung alles aus gemacht, kurz gewartet
Schlüssel wieder umgedreht und nochmal versucht........hmmm nix...aber, auch gar nix....beängstigend diese Totenstille.
Ich war schon drauf und dran meinen Hahn anzurufen um Ihn nach Rat zu Fragen .
Immerhin ist er mein SUUUUUUUUPERSCHRAUBER

Da kam, aus dem nichts, eine Eingebung...keine Ahnung warum ich auf diesen Knopf geschaut habe...aber der Blick war Gold wert.
Einmal draufdrücken, Schlüssel auf Hüh und mein weißes Roß hat wieder den altbewehrten Ton von sich gegeben.
Ich kann Euch gar nicht sagen wie toll so ein brabbelnder Motor klingen kann.

Die Hühner haben auf mich gewartet und nachdem ich wieder, stolz wie Bolle, aufgerückt bin durften wir den OPA nochmal überholen.

Das war meine Geschichte.
Aber ich glaube von mir gibt es sicher nochmehr tolles zu berichten leider kann ich es nicht so schön niederschreiben.


Leben und leben lassen.

zuletzt bearbeitet 20.12.2009 12:57 | nach oben springen

#4

RE: noch eine mener gesammelten katastrophen

in Ulrikes Leben oder Dry Chicken-Geschichten für die gute Laune zwischendurch 20.12.2009 13:06
von Edelhuhn (gelöscht)
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Ja..... grins... ich habe so ne doofe Geschichte.... Svea kennt sie.!
Auf dem Parkplatz vorm Kaffee Hubraum,: Es fing an zu regnen ... alle Hühner schnell in die Regenklamotten um vorm Regen zu flüchten.
Ich schon sowieso recht langsam und alle warteten schon in Reih und Glied.... roll mich aus der Lücke und spühre die Blicke der Bengels hinter
mir im Nacken und dann.... Starterknopf... und NICHTS...????? Und nochmal und nochmal.... nichts!!!!
Dann hüpfte ein lieber kleiner Zwerg von seinem Mopi und legte den Schalter um.... GOTT wie BLÖD... grins.... und siehe da...
auch ich konnte endlich vom Parkplatz.... grins....hätte sich vor mir ein Loch geöffnet, wäre ich am liebsten drin verschwunden... grins...


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#5

RE: noch eine mener gesammelten katastrophen

in Ulrikes Leben oder Dry Chicken-Geschichten für die gute Laune zwischendurch 20.12.2009 13:36
von dry chicken • 53 Beiträge

ich freu mir gerade ne pinn in den bauch.... haaaach is datt schöööööön


zur schreibweise....
wenn ich gefahr laufen würde das sich

marcel reich ranitzki ( ich hoffe der name ist richtig geschrieben ) oder ein anderer literaturkritiker hier her verirren würde dann hätte ich`s bestimmt nicht in der form aufgeschrieben...

aber ich denke.... dies ist eine plattform zum gegenseitigen austauschen ,tratschen, lachen und was weiß ich noch....
ein forum lebt davon

der vorteil des i-nets ist ( meine meinung ) das jeder ( aber auch wirklich jeder depp ) seinen persönlichen mist veröffentlichen kann.


UND DAS TUE ICH ....... MIT HINGABE

mal abgesehen davon ........ das die resonanz meist auch gut tut.

und.......... wenn man gemeinsam drüber lachen kann... tut `s nur noch halb so weh........


in diesem sinne............

eure beiträge bitte..........


beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen

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#6

RE: noch eine mener gesammelten katastrophen

in Ulrikes Leben oder Dry Chicken-Geschichten für die gute Laune zwischendurch 20.12.2009 13:43
von Zwerg - Huhn • 247 Beiträge

Ich nochmal,aber im Namen meines Hahnes:

Gerade hat mein Zwerghuhn die „Killschaltergeschichte“ vom Dry-Chicken vorgelesen... haben wir gelacht.

Eine ähnliche Geschichte aus den Tiefen der 80er Jahre hab ich auch:

Mein Freund, nennen wir ihn Andreas, möchte die ersten Sonnenstrahlen für die Frühlingserwachen-Tour mit seiner Honda CX500 nutzen.

Dieses Motorrad, dessen Motor von Honda für den Betrieb in einer Industriewaschmaschine konzipiert wurde, wird in einem Comic auch Güllepumpe genannt.

Andreas rüstet sich also mit voller Montur zum ersten Ausritt.
Begriffe wie „Motorrad Winterfest machen“ oder „Frühjahrsinspektion“ sind für den gelernten Banker Fremdworte. Das Bike wird winterfest gemacht indem der Schlüssel abgezogen wird, die Vorgehensweise schraubertalentfreier Biker.
Dies rächt sich nu denn beim Druck auf den E-Starter, es passiert... absolut null, nichts, nada.

Andreas hat aber schon mal was davon gehört das Motorräder angeschoben werden können. Also den zweiten Gang eingelegen und das Bike mit Schwung geschoben so schnell die Füße tragen, aufspringen und die Kupplung kommen lassen... nichts!!
Vielleicht zu langsam oder falscher Gang, also das Prozedere ein paar Mal in verschiedenen Gängen wiederholen... nichts!!
Zum Glück befindet sich in der nächsten Querstraße ein steilerer Berg, dort müsste der Schwung groß genug sein und das Bike anspringen. Nachdem er zweimal das Bike den Berg wieder hochgeschoben hat weil die Honda sich einfach nicht zum anspringen überreden lässt erfolgen die ersten, leicht panischen, Anrufe bei diversen Bekannten und der erste Wäschewechsel.

Warum er mich als jahrelangen Hondafahrer nicht angerufen hat wird wohl immer sein Geheimnis bleiben.

Von seinen Bekannten bekommt er so tolle Infos wie:
Sprit im Tank?
Benzinhahn offen? (Ja es gibt wirklich Motorräder die so etwas haben)
Zündung an?
Killschalter auf run?
Weiß auch nicht weiter!

Da die Kontrollleuchten brennen, der Killschalter auf „run“ steht und sich Sprit im Tank befindet sollte der Renner doch eigentlich anspringen.

Irgendwann kommt er auf die Idee ins Auto zu hüpfen um neue Zündkerzen zu besorgen, an der dritten Tanke wird er fündig.
Nachdem die Zündkerzen endlich gewechselt sind wiederholt sich das Spiel mit dem anschieben... nichts!!
Also wieder in die Querstraße um das Bike mit Hilfe des Berges zum Leben zu erwecken.

Um das ganze Abzukürzen...
Die Tage im Frühling sind nicht wirklich lang und die Sonne nähert sich dem Horizont aber Andreas versucht immer noch die Honda zu Leben zu erwecken.
Nach ungezählten Versuchen schiebt er gerade wieder die Honda bergauf als neben ihm ein weiterer Güllepumpenfahrer hält und nach dem Problem fragt.
Nach einer kurzen Problembeschreibung grinst der Hondafahrer fast im Kreis.
Er steigt ab und bewegt den Killschalter ein paar Mal hin und her mit den Worten: „...die Kontakte oxidieren über den Winter, probier jetzt mal!“

Beim ersten Druck auf den E-Starter brabbelt die Honda fröhlich vor sich hin.


Leben und leben lassen.

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#7

RE: noch eine mener gesammelten katastrophen

in Ulrikes Leben oder Dry Chicken-Geschichten für die gute Laune zwischendurch 22.12.2009 21:48
von Birgit Förster (Laufhuhn) • 4 Beiträge

....ich kenn die Geschichte nur mit Suzuki....deshalb hab ich jetzt 'ne Honda....lach mich schlapp....

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#8

RE: noch eine mener gesammelten katastrophen

in Ulrikes Leben oder Dry Chicken-Geschichten für die gute Laune zwischendurch 30.12.2009 15:32
von pillion67 • 92 Beiträge

genau deshalb liebe ich diese Forum so!!! Ich kann mich schlapplachen über Sachen die mir selber passieren, die andere aber NIEMALS zugeben würden....hach is dat schööön!


Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen der allgemeinen Belustigung!

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